FAQ zum Sexualstrafrecht

Häufig gestellte Fragen zum Sexualstrafrecht
Was bedeutet eine Bewährungsstrafe im Sexualstrafrecht?

Gerichte können eine Freiheitsstrafe von höchstens zwei Jahren zur Bewährung aussetzen. Die Bewährungszeit bestimmen die Richter zwischen einem Zeitraum von zwei Jahren und fünf Jahren. Im Sexualstrafrecht gibt es bei vielen minderschweren Delikten wie sexueller Nötigung eine realistische Chance, dass das Gericht die Freiheitsstrafe zur Bewährung aussetzt.

In der festgelegten Zeit sollten Verurteilte keine Straftaten begehen, das gilt nicht nur für Delikte im Sexualstrafrecht. Ansonsten droht die Vollstreckung der Freiheitsstrafe. Das entscheiden die Richter im Einzelfall. Sie können bei weiteren Straftaten alternativ zusätzliche Bewährungsauflagen erteilen.

Die Bewährungsauflagen des ursprünglichen Beschlusses sowie möglicherweise spätere Auflagen sollten Betroffene penibel beachten. Verstöße können ebenfalls zur Aufhebung der Bewährung führen. Typische Auflagen sind die Zahlung von Schmerzensgeld und die Teilnahme an einer Therapie.

Lässt sich eine Freiheitsstrafe nicht verhindern, wirkt unsere Kanzlei auf eine Aussetzung zur Bewährung hin. Das ermöglicht Angeklagten, ihr Leben weitgehend normal weiterzuführen.

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